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Krypto Betrug – wie mit digitaler Währung betrogen wird

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 18.10.2022

Digitale Währungen haben schon viele Menschen zu Millionären gemacht. Sie haben aber auch für zahlreiche Verluste gesorgt und das nicht nur durch Kursschwankungen. Tatsächlich sind in der Welt der Kryptowährungen zahlreiche Betrüger unterwegs. Ein Blick auf die vergangenen Betrugsfälle zeigt, dass hier mit sehr viel Kreativität vorgegangen wird.

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Krypto Betrug – was verbirgt sich eigentlich dahinter?

Kryptowährungen werden gerne für kurz- und auch langfristige Transaktionen genutzt. Durch ihre volatilen Kurse können sie für schnelle und auch hohe Gewinne sorgen. Zahlreiche Anleger haben auf diesem Weg bereits Geld verdient. Immer wieder wird jedoch von Krypto-Betrug gesprochen. Was verbirgt sich dahinter?

Besonders im Fokus steht dabei der Bitcoin. Die Mutter-Währung aller digitalen Währungen kam als Erstes auf den Markt und hat eine beeindruckende Kursentwicklung vorzuweisen. Wer in der ersten Stunde investiert hat, der dürfte heute kaum noch Sorgen mit sich tragen. Anders sieht es bei Anlegern aus, die am Erfolg partizipieren möchten, allerdings durch diesen Wunsch auch betrogen wurden, wie zum Beispiel bei dem Bitcoin Era Betrug.

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Kryptowährungen haben schon viele Menschen zu Millionären gemacht/ Bilderquelle: ra2 studio/ shutterstock.com

Der Krypto-Betrug hat viele Gesichter und gerade das macht ihn so gefährlich. Es gibt nicht die eine Masche, die von Betrügern durchgezogen wird und inzwischen sogar durchschaubar ist. Stattdessen gibt es zahlreiche verschiedene Varianten, die immer perfider und durchdachter werden.

Groß aufgezogen ist unter anderem der Betrug mit Scammer-Seiten, die eine Lagerung von digitaler Währung sicher anbieten oder durch Anmeldungen private Daten der Anleger erhalten. Über eine Werbung auf scheinbar seriösen Webseiten, die jedoch nur gespiegelt wurden, klicken die Betroffenen auf die Links und erreichen die Scammer-Seite. Sieht auf den ersten Blick alles seriös aus, so verbirgt sich dahinter dennoch Betrug.

Um ein besseres Bild davon zu bekommen, wie vielseitig der Betrug mit digitalen Währungen tatsächlich ist, sind hier einige der bekanntesten Fälle zu finden.

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Thodex Betrug – Verluste in Milliardenhöhe

Im Jahr 2021 wurden vermehrt Nachrichten zur Thodex-Börse für Kryptowährungen veröffentlicht. Hinter der Börse „Thodex“ stand der Gründer Faruk Fatih Özer. Die Plattform wurde in der Türkei gemeldet und hier auch veröffentlicht. Zahlreiche Anleger haben Geld über die Börse übertragen und Transaktionen abgewickelt. Beträge in Höhe von Milliarden waren im Spiel.

Thodex hatte sich einen Namen gemacht. Über die Plattform war es möglich, verschiedene Währungen zu handeln. 2021 war der Erfolg groß. Mit einer Anzahl von mehr als 400.000 Kunden gehörte sie zu den drei größten Plattformen der Türkei. Im April 2021 floh der Gründer dann und nahm das Geld der Anleger mit.

Was war passiert? Der Betrug wurde nach und nach aufgedeckt:

  • Anleger mit Dogecoin in ihrem Besitz stellten fest, dass eine Auszahlung nicht mehr möglich war.
  • Thodex vertröstete die Anleger durch die Information, dass Wartungsarbeiten der Auslöser für die Probleme sind.
  • Der Dogecoin lief zu dem Zeitpunkt im Allzeit-Hoch.
  • Thodex gibt bekannt, dass sich der CEO in Verhandlungen mit einem möglichen neuen Investor befinde und Transaktionen daher nicht ausgeführt werden.
  • Es wird vermutet, dass während der angeblichen Wartungsarbeiten die Verantwortlichen die Flucht durchführten.

Vorgeworfen werden sowohl dem CEO als auch mehreren Mitarbeitern, dass es zu einer wissentlichen Täuschung der Kunden kam. Deren Einlagen wurden auf weitere Plattformen übertragen. Teilweise erfolgte auch ein Tausch der Einlagen in Gold. Es wird davon ausgegangen, dass es sich um einen lang angelegten und geplanten Betrug handelte.

Thodex Betrug

Thodex hatte mehr als 400.000 Kunden und gehörte zu den drei größten Plattformen der Türkei/ Bilderquelle: Yalcin Sonat/ shutterstock.com

Während einige Mitarbeiter von Thodex direkt festgenommen werden konnten, setzte sich Özer ab und war lange Zeit nicht auffindbar. Erst im September 2022 gab es die Information, dass Özer in Albanien gefasst werden konnte. Die Opfer machen sich bis heute nicht viel Hoffnung auf eine Erstattung der verlorenen Beträge.

Die Höhe des Betruges ist bis heute nicht ganz geklärt. Analysten gehen davon aus, dass mindestens 2,5 Milliarden US-Dollar so verschwunden sind.

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OneCoin Betrug – schnelle Erfolge traten nicht ein

Ebenfalls ein recht bekannter Krypto-Betrug ist die Thematik rund um den OneCoin und Ruja Ignatova. Die Geschichte rund um diesen Betrug liest sich wie das Drehbuch für einen erfolgreichen Blockbuster aus Hollywood. Ignatova wurde in Bulgarien geboren und ist mit ihrer Familie nach Deutschland ausgewandert. Sie war erfolgreich in der Schule, promovierte als Juristin in Konstanz und arbeitete bei McKinsey. Die Geschichte einer erfolgreichen Frau, oder?

Tatsächlich wollte Ignatova das ganz große Geld machen und wurde der Kopf von OneCoin. OneCoin sollte so viel mehr werden als nur eine digitale Währung. Wie ein Lauffeuer verbreiteten sich die Informationen, die Dr. Ruja Ignatova bei ihren Werbeauftritten teilte. Sie lebte das Leben der Reichen und Schönen und weckte die Begehrlichkeiten auch bei ihren Followern. OneCoin wurde später verglichen mit einer Sekte, der möglichst viele Menschen angehören wollten, um Erfolg zu haben und Ignatova nachzueifern.

Interessant ist das Konzept, das hinter dem Geschäft von Ignatova und ihrem Partner steckte. Die Frau ermöglichte gar nicht den Handel mit der digitalen Währung OneCoin. Stattdessen bot sie Interessenten Schulungsmaterialien an, mit denen diese das große Geld machen sollten.

Die Inhalte der Pakete, die gegen Bezahlung verteilt wurden, waren von verschiedenen Quellen gestohlen und zusammengefasst. Die Bezahlung erfolgte in Euro, Beträge von 100.000 EUR waren keine Seltenheit. Den Käufern wurde gesagt, dass ihre Investition später zu OneCoins werden und sich amortisieren sollte.

Den Anlegern wurde gesagt, dass die digitale Währung OneCoin ihren großen Auftritt noch vor sich hat. Es sollte nicht mehr lange dauern, bis sie an die großen Kryptobörsen dieser Welt ginge. Zeitgleich baute Ignatova ein Schneeballsystem auf und nutzte dafür Provisionen. Anleger warben weitere Kunden? Dann gab es eine Provision. Das Netzwerk wurde immer größer, ohne dass es überhaupt einen OneCoin gab.

OneCoin Betrug

OneCoin lieferte einen filmreifen Krypto Betrug/ Bilderquelle: thinkhubstudio/ shutterstock.com

Die Masche wurde zuerst von den Betreibern des Blogs BehindMLM durchschaut und es folgten zahlreiche Beiträge, die vor OneCoin warnten. Nach und nach viel das Kartenhaus in sich zusammen. Zusätzlich dazu wurde Ignatova wegen Betrug und Insolvenzverschleppung verurteilt. Es wurde Zeit für Ignatova, das heiße Parkett zu verlassen. 2017 verschwand sie spurlos und es wurde davon ausgegangen, dass sie verstorben ist. Dagegen sprechen jedoch einige Punkte.

So wurde sie mehrfach gesehen, unter anderem in Dubai. Teilweise heißt es, sie wäre auf ihrer eigenen Jacht unterwegs und könne nicht gefasst werden. Für die Anleger rund um den OneCoin ist das alles nicht hilfreich. Inzwischen (Stand: September 2022) läuft eine Öffentlichkeitsfahndung nach der sogenannten Krypto-Queen, auch Europol ist stark involviert. Durch die öffentliche Fahndung soll es Ignatova erschwert werden, in Europa zu reisen und unbehelligt durch die Straßen zu laufen.

Es handelt sich also um einen Krypto-Betrug, der die Gemüter noch eine ganze Weile beschäftigen wird und zeigt, dass mit digitaler Währung sogar betrogen werden kann, ohne dass es die Coins überhaupt gibt.

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Marketrobo – organisierter Betrug mit digitalen Währungen

Marketrobo bot eine einfache Möglichkeit, sein Geld in digitale Währungen zu tauschen und dort dann zu lagern. Die Plattform selbst? Wurde die Seite aufgerufen, wirkte alles sehr professionell und überschaubar. Auch Einsteiger, die noch gar keine Erfahrungen mit Kryptowährung hatten, schienen sich hier gut informieren zu können. Genau das war geplant und zahlreiche Anleger sind darauf auch eingegangen.

Wer sich dafür entschieden hat, sich bei Marketrobo anzumelden, wurde anschließend direkt durch einen Anlageberater angesprochen. Das hat das Gefühl für Sicherheit noch einmal erhöht. Zahlreiche Überweisungen sind bei Marketrobo eingegangen und die Anleger gingen davon aus, ihre digitalen Währungen sind gut aufgehoben.

Erstmalig wurde ein möglicher Betrug im Jahr 2020 Thema, allerdings nicht für die Anleger in Deutschland. Die Finanzaufsicht in Spanien hat eine Meldung herausgegeben. Es gab die Vermutung, dass die Betreiber von Marketrobo nicht über die rechtlich notwendige Lizenz verfügten, um überhaupt Finanzgeschäfte anbieten zu können. Auch wenn digitale Währungen nicht durch den Staat reguliert werden, handelt es sich dennoch um eine Finanzdienstleistung, für die eine Lizenz vorliegen muss.

Die durch Spanien herausgegebene Warnung erreichte mehrere Länder, die direkt ebenfalls eine Veröffentlichung durchführten, wie:

  • Estland
  • Ungarn
  • Schweden
  • Belgien
  • Griechenland

Allerdings gab es keine Warnungen der Finanzaufsichtsbehörde in Deutschland, der BaFin. So haben deutsche Anleger weiter auf Marketrobo investiert. Die große Problematik bei diesem Krypto Betrug war, dass Marketrobo seine Kunden vorwiegend in Deutschland angesprochen hat.

Krypto Betrug

Marketrobo bot angeblich eine einfache Möglichkeit, sein Geld in digitale Währungen zu tauschen/ Bilderquelle: thinkhubstudio/ shutterstock.com

Betrug mit Kryptowährung erkennen – das sind mögliche Anzeichen

Wie können Anleger erkennen, ob sie das Trading über eine seriöse Plattform durchführen? Es gibt verschiedene Punkte, die ein Hinweis auf einen möglicherweise unseriösen Anbieter sein können:

  1. Schnelle Handelsgewinne

Natürlich möchten Anleger sehr gerne mit digitalen Währungen schnelle Gewinne beim Handel machen. Genau hier setzen die Köpfe hinter einem Krypto-Betrug jedoch an. Sie sorgen dafür, dass die Anleger mit ihrem Depot rasche Gewinne machen. Die Gewinne sind meist nur klein. Bei groß angelegten Betrugsversuchen werden Depots sogar nachgestellt und deren erfolgreiche Entwicklung nur vorgetäuscht.

  1. Versprechen sicherer Gewinne

Oft wird mit Anlageberatern gearbeitet, die, nachdem bei der Anmeldung eine Telefonnummer hinterlegt werden musste, immer wieder anrufen und das Konzept vorstellen möchten. Nicht selten fällt bei diesen Vorstellungen die Beschreibung „garantierte Gewinne“. Das ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass es sich hierbei wahrscheinlich um eine nicht seriöse Plattform handelt. Bei keiner Variante für den Handel gibt es garantierte Gewinne.

  1. Probleme bei der Auszahlung

Eine Masche, die auch bei Marketrobo durchgeführt wurde, war die erschwerte Auszahlung. Wer sich als Trader entscheidet, sein angelegtes Geld oder auch seine möglichen Gewinne auszahlen zu lassen, wird auf viele Probleme treffen. Auszahlungen oder Teilauszahlungen werden nicht ausgeführt oder es gibt eine Rechnung, die hohe Gebühren enthält. Es kann auch passieren, dass mit dem Antrag der Auszahlung die Kurse plötzlich fallen und es gar kein Guthaben mehr auf dem Konto gibt.

  1. Forderung hoher Einzahlungsbeträge

Ebenfalls vorsichtig sollten Anleger dann sein, wenn durch die Berater hohe Beträge für die Einzahlung gefordert werden. Erklärungen sind oft fast identisch. Es gibt Steuern, die erst einmal gezahlt werden müssen oder es ist notwendig, vor dem Trading Gebühren zu entrichten. Ebenfalls in vielen Fällen wird darauf verwiesen, dass eine hohe Einzahlung notwendig ist, um die Liquidität nachweisen zu können oder sich abzusichern.

Wer noch gar keine Erfahrungen mit dem Krypto-Trading hat, der wird vielleicht auch die Anzeichen für einen möglichen Betrug nicht erkennen. Daher ist es wichtig, schon bei der Auswahl der Plattform darauf zu achten, einen seriösen Anbieter zu finden.

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Diese Anzeichen sprechen für eine seriöse Krypto-Plattform

Es gibt einige Hinweise darauf, dass ein Anbieter seriös agiert. Grundsätzlich sollten Anleger immer im Hinterkopf behalten, dass immer ein hohes Verlustrisiko beim Handel mit digitalen Währungen besteht. Dennoch ist der Handel über eine seriöse Plattform ein wichtiger Aspekt bei der Sicherheit. Hinweise für einen Anbieter, der genutzt werden kann, sind:

  1. Erlaubnis durch die BaFin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gibt klar an, dass sie die Nutzung von Handelsplattformen nicht empfiehlt, die keine Zulassung in Deutschland haben. Ob eine solche Erlaubnis vorliegt, kann sogar online eingesehen werden. Dafür gibt es die Unternehmensdatenbank, die durch die BaFin zur Verfügung gestellt wird. Wenn das Unternehmen hinter der Trading-Plattform hier nicht zu finden ist, sollte möglichst nach einer Alternative geschaut werden.

  1. Immer das Impressum kontrollieren

Ein wichtiger Schritt bei der Auswahl der jeweiligen Krypto-Plattform ist es, das Impressum zu kontrollieren. Sind alle Angaben vorhanden? Gibt es überhaupt ein Impressum? Ohne Impressum sollte kein Konto bei der Webseite eröffnet werden.

  1. Werbung im Blick haben

Beim Krypto-Betrug wird oft mit einer sehr aggressiven Werbung gearbeitet. Hier gibt es umfassende Versprechen und positive Erfahrungsberichte von angeblichen Nutzern. Auch Links sind hinterlegt. Die Werbung sollte immer mit Vorsicht gesehen werden. Je umfassender und aggressiver diese ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass es sich nicht um einen seriösen Anbieter handelt.

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Krypto Betrug zeichnet sich oft durch aggressive Werbung aus/ Bilderquelle: Kateryna Onyshchuk/ shutterstock.com

Krypto-Betrug – was tun?

Gibt es bei Krypto-Betrug Geld zurück? Diese Frage stellen sich verzweifelte Anleger in der Regel, wenn sie den Betrug bemerkt haben. Damit die Chance besteht, die Kryptowährungen oder das Geld aus dem Anlagebetrug wieder zurückzuholen, sind schnelle Reaktionen notwendig. Sobald der Betrug entdeckt wurde, sollte eine Strafanzeige gestellt werden. Die Strafanzeigen ermöglichen es, den Krypto-Betrug zu melden und auf den Broker oder die Plattform aufmerksam zu machen.

Es kann passieren, dass die Strafanzeige im Ausland gestellt werden muss. Es kommt immer darauf an, wo sich der Sitz des Unternehmens hinter der jeweiligen Plattform befindet. Ein weiterer Schritt ist es, mit der Finanzaufsicht des Landes in Verbindung zu treten. Die Finanzaufsichten sind untereinander vernetzt und können die Informationen teilen und den Betrügern so auf die Spur kommen.

Gleiches gilt für Informationen an die Zahlungsdienstleister, die in den Betrugsfall involviert sind. Die eigene Bank sowie die Empfängerbank gehören ebenso dazu, wie Walletdienstleister oder die Kryptobörse, auf der vielleicht Dritte den Krypto-Betrug durchgeführt haben. Nur wenn zahlreiche Institutionen informiert werden, können mögliche Geldströme mit dem entwendeten Geld auch verfolgt werden.

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Greift die Rechtsschutzversicherung bei Krypto-Betrug?

Die Unterstützung durch einen Rechtsanwalt bei einem Betrug mit digitalen Währungen ist unbedingt zu empfehlen. Die Kosten für einen spezialisierten Anwalt sind jedoch hoch. Hier fragen sich Betroffene oft, ob die Rechtsschutzversicherung greift. Das ist ein schwieriges Thema, welches differenziert betrachtet werden muss.

Bei den meisten Rechtsschutzversicherungen ist die Übernahme von Anwaltskosten ausgeschlossen auf der Basis, dass im Versicherungsschutz keine Probleme mit Kapitalanlagen hinterlegt sind. Hier sollten Betroffene genau hinhören, denn ein Betrug mit Kryptowährungen basiert normalerweise nicht auf einer Kapitalanlage, sondern auf einem Investment.

In der Kommunikation mit der Rechtsschutzversicherung kann darauf verwiesen werden, dass es sich nicht um einen Verlust durch eine Kapitalanlage handelt, sondern um einen Verlust durch einen Anlagebetrug. Dies bedeutet:

  • Es wurde durch den Betroffenen keine klassische Kapitalanlage ausgeführt.
  • Es liegt eine Straftat vor.
  • Die Straftat wurde angezeigt.

Es ist immer ein guter Weg, direkt mit der zuständigen Person bei der Versicherung in Kontakt zu treten und sich beraten zu lassen. Einige Versicherer bieten in diesem Fall auf eine Lösung aus Kulanz an.

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Bei Krypto Betrug sollte man sich unbedingt einen Rechtsanwalt suchen/ Bilderquelle: Zakharchuk/ shutterstock.com

Wie wahrscheinlich ist eine Erstattung durch die Kryptobörsen?

Oft findet Krypto-Betrug, wie auch der Aktien Betrug, bei seriösen Börsen statt und wird durch die Betrüger sehr geschickt eingefädelt. Die Basis bilden gefälschte Dokumente, die den Anlegern suggerieren, dass es sich um ein offizielles Schreiben der Plattform handelt und die Anleger gehen Schritt für Schritt die darin befindlichen Anleitungen durch.

Kommt es dann zu einem Krypto-Betrug, ist die Börse natürlich der erste Ansprechpartner aus Sicht der Betrogenen. Sie gehen davon aus, dass sie von dieser ihr Geld zurückfordern können.

In diesem Fall ist wichtig zu wissen, dass die Kryptobörsen nicht verantwortlich gemacht werden können und dementsprechend auch die Gelder nicht erstatten müssen. Allerdings sind sie dazu angehalten, bei der Aufklärung des Falles zu helfen. Sie geben bei der Verfolgung der Betrüger deren Transaktionsdaten und auch IP-Adressen an die Polizei weiter. Sie unterstützen also die Rechtsverfolgung.

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Fazit: Krypto Betrug beschäftigt Anleger, Europol und Gerichte

Digitale Währungen sind ebenso Chance wie Risiko. Sie stehen für eine mögliche neue Ära im Kampf gegen die Abhängigkeit von großen Institutionen. Ihre volatilen Kurse lassen Anleger vom großen Gewinn träumen und viele Betrüger haben es sogar schon geschafft, diesen großen Gewinn zu machen – allerdings auf den Schultern von Anlegern, die ihr gesamtes Geld verloren haben. Betrugsgeschichten zeigen, dass Milliarden Euro verschwunden sind. Der Krypto Betrug hat viele Gesichter, was es schwierig macht, ihn möglichst frühzeitig zu erkennen.

Betrüger profitieren von zahlreichen technischen Möglichkeiten, verschiedenen Kryptobörsen und vor allem vom Traum vieler Anleger, mit wenig Kapital möglichst viel zu verdienen. Um sich zu schützen ist es wichtig, die Plattformen genau zu prüfen, ausschließlich Anbieter mit einer Lizenz aus Deutschland zu nutzen und auch, auf das eigene Bauchgefühl zu hören.

Bilderquelle:

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