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Broker Betrug: Abzocke erkennen & umgehen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 14.11.2022

In Aktien, Anleihen oder Zertifikate investieren – geht nicht ohne Broker. Der Markt ist mittlerweile riesig. Durch die Harmonisierung der Märkte innerhalb der EU bieten inzwischen nicht nur inländische Banken und Direktbroker Depots an. Anleger haben die Wahl, über Broker im Ausland zu handeln – was Vor- und Nachteile mit sich bringt. Eine Sorge, die viele Privat- und Kleinanleger am Ende haben: Vom Broker einfach über den Tisch gezogen zu werden.

Broker Betrug ist ein Thema, das vor der Entscheidung für einen Anbieter einfach auf den Tisch gehört. Das Problem: Kein Anbieter wird sich so etwas direkt erkennbar auf die Fahnen schreiben. Und Broker Betrug kann verschiedene Formen haben – von einer Veruntreuung des Guthabens der Anleger bis hin zu einer Manipulation der Kurse als Market Maker. Besonders im Zusammenhang mit Interessenskonflikten ist sehr viel Aufmerksamkeit gefragt.

  • Broker Betrug Risiko bei CFDs und Kryptoanbieter
  • Palette reicht von Kursmanipulation bis Veruntreuung
  • Anmeldung nie bei unregulierten Brokern
  • Betrug immer Aufsichtsbehörde melden
  • Cold Calling und Vorauszahlungspflicht sind Alarmzeichen
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Betrug erkennen: Ohne Know-how extrem schwer

Icon Binaere Optionen oder ForexDie Versprechungen sind einfach zu verlockend. Renditen von 10 Prozent bis 15 Prozent auch mit niedrigen Anlagesummen. Einfach auf Kryptowährungen setzen und vielleicht auch noch mit Hebel handeln – das Ganze ist vollkommen ungefährlich. So oder ähnlich klingen die Verheißungen einiger Broker, auf welche Anleger online regelmäßig stoßen. Oder es wird einfach damit geworben, vollkommen automatisiert zu handeln, ohne auch nur eine Minute für Trading-Lektüre aufgewandt zu haben.

Erfahrene Anleger winken an dieser Stelle meistens ab. Ihnen ist einfach klar, dass es sich beim Großteil dieser Angebote um Scam handelt – also Broker Betrug. Das Problem: Unerfahrene Einsteiger fallen auf solche Äußerungen herein. Einfach, weil sie das schnelle Geld lockt. Eines ist an diesem Punkt in den letzten Jahren zunehmend deutlicher geworden. Betrüger entwickeln sich weiter und werden immer professioneller.

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Zu hohe Rendite Versprechen sind oft Anzeichen für Broker Betrug/ Bilderquelle: khunkornStudio/ shutterstock.com

Betrug nicht mehr einfach zu erkennen

SupportMitunter sehen die Angebote heute so professionell aus, dass mitunter sogar Experten den Broker Betrug nicht sofort erkennen. Hochglanzseiten, Awards und Siegel verschiedener Kontrollbehörden lassen die Broker äußerst souverän und seriös wirken. Erst bei genauem Hinschauen – wenn auch mal die Lizenznummern und Lizenzzertifikate überprüft werden – tauchen erste rote Flaggen auf.

Worauf ist zu achten, wenn es um Broker Betrug geht? Grundsätzlich ist erstmal zu klären, wie weit der Betrug geht. Die Verwahrung von Kundengeldern und Aktien ohne eine Lizenz sind ganz offensichtlich ein Problem. Aber auch schon das Versprechen einer Rendite fällt genau genommen unter Betrug. Broker können gar nicht garantieren, dass Anleger in einem bestimmten Umfang Erträge erzielen. Es sei denn, es handelt sich an dieser Stelle um ein Schneeballsystem. Wer als Anleger Broker Betrug erkennen will, sollte verschiedene Arten von Broker Betrug kennen.

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Online Broker Betrug: Das kann alles passieren

Icon Details - Zoom-In betrug-orgTrading und Broker Betrug hat ganz unterschiedliche Gesichter. Oft wird dieser Aspekt des Aktienbooms nur auf CFD und FX Trading reduziert. In der Praxis greift dies aber viel zu kurz. Jedem Anleger muss klar sein, dass er auch bei ein augenscheinlich seriösen Wertpapierbroker einfach beim Bonus über den Tisch gezogen werden kann. Grob lässt sich der Internet Broker Betrug in diese Gruppen aufteilen:

  • Investitionsbetrug wäre die wahrscheinlich klassische Form. Broker manipulieren die Kurse einzelner Assets, so dass Anleger einen Verlust einstreichen. Diese Form des Broker Scam funktioniert in der Regel nur dann, wenn der Broker nicht einfach nur das Anlagekonto zur Verfügung stellt, sondern parallel auch gleich noch der Market Maker ist. Anfällig dafür ist der Handel mit Derivaten, die nicht direkt börslich gehandelt werden. Aber auch Insidergeschäfte fallen in diese Kategorie.
  • Betrug durch Lockangebote tut besonders weh. Broker Betrug kann auch so aussehen, dass Anlegern sprichwörtlich das Blaue vom Himmel versprochen wird. Hier ist das eingangs genannte Beispiel mit der riesigen Rendite einzuordnen. Aber auch im Zusammenhang mit Bonusaktionen und anderen Benefits, die nicht gutgeschrieben werden oder an nicht zu erfüllende Bedingungen geknüpft werden, fallen in diese Gruppe. Letztlich bewahrheiten sich Versprechen nicht.
  • Veruntreuung ist als Fall von Anlagebetrug ist besonders dreist. Anleger haben das Gefühl, Geld sicher und zuverlässig unterzubringen. Dabei schaffen die Broker unter der Hand Kapital beiseite und räumen die Handelskonten ihrer Kunden leer. Solange genug Neukunden investieren, kann so ein System wie ein Schweizer Uhrwerk laufen. Früher oder später brechen Schneeballsysteme aber meist zwangsläufig zusammen.
  • Betrug über Falschaussagen ist ein Betrugsmasche, die nicht zwingend dem Broker zuzuschreiben ist. Es gibt in der Praxis durchaus Online Angebote, welche von sicheren Geldanlagen durch sogenannte Robo-Advisor sprechen. Dahinter steckt allerdings kein Algorithmus, welcher nur auf Zahlen basierend eine Entscheidung trifft. Betrügern geht es hier um die Provision für eine Anmeldung der Anleger bei CFD- und FX Brokern. Letztlich hat diese Form des Broker Betrugs gleich mehrere Geschädigte.

Die Zielgruppe, welche alle diese betrügerischen Maschen im Visier haben, ist gleich. Es geht um Anleger, die wenig Erfahrung haben. Daher zieht Broker Betrug häufig Anfängern das Geld aus der Tasche. Aber: In der Vergangenheit sind auch schon institutionelle Anleger auf solche betrügerischen Maschen reingefallen. Wie sehen die Betrugsmaschen im Detail aus?

Broker Betrug

Bei Broker Betrug müssen häufig unerfahrene Trader bittere Erfahrungen machen/ Bilderquelle: khunkornStudio/ shutterstock.com

Online Trading Betrug als Market Maker

Dieser Investitionsbetrug ist verbreitet, wenn Anbieter als:

  • Broker
  • Gegenpartei
  • Market Maker

Icon Plattformenfungieren. Sprich der Broker ist nicht nur Käufer eines Assets, sondern bestimmt auch noch über den Kurs. Hier passiert es sprichwörtlich, den Bock zum Gärtner zu machen. Klar, dass Probleme vorprogrammiert sind.

Broker haben in diesem Szenario ein Interesse daran, dass Anleger ihr Positionen verlieren – sprich diese einfach ins Leere laufen. Nur so machen die Broker ihren Gewinn. Wie fällt diese Form des Broker Betrugs am Ende auf? Hellhörig müssen Anleger immer dann werden, wenn anfangs die Positionen deutlich im Gewinn landen, später aber kurz vor Ablauf der Positionen Kurse wie von Zauberhand genau in die andere Richtung gehen.

Oft reichen hier schon kleine Kursmanipulationen aus, um diesen Taktik als Market Maker erfolgreich werden zu lassen. Das Problem: Da sich auf den Broker mehrere Positionen verschmelzen, kommt es ganz klar zu einem Interessenkonflikt. Deshalb ist es extrem wichtig, nach Indizien zu suchen. Vor der Anmeldung kann dies beispielsweise der Blick auf diverse Erfahrungsberichte sein. Aber auch ein genauer Blick auf die Kurse empfiehlt sich. Übernehmen Broker Echtzeitkurse 1:1, liegt die Messlatte natürlich deutlich höher. Parallel kann nach Brokern gesucht werden, die nicht auch noch Market Maker sind, was den Druck natürlich deutlich reduziert.

Anfällig für diese Form Broker Betrug sind:

  • Differenzkontrakte (CFDs)
  • FX Handel (Währungen)
  • Hebelprodukte (Optionen).
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Online Broker Betrug durch falsche Angebote

Icon Smartphone MobileLeider gibt es einige Angebote, die schnelles Geld versprechen – ohne dafür viel Know-how mitbringen zu müssen. Die ganze Arbeit machen Algorithmen. Nachvollziehbar, dass gerade Anfänger dieses Angebot dankend annehmen. In den letzten Jahren ist eine Reihe Broker entstanden, welche diese Investmentklasse wirklich sehr ernst nehmen und solide Algorithmen nutzen, diese dabei sogar noch verfeinern. Es fallen aber auch einige Angebote auf, welche sich deren Vorteile zunutze machen – um Anleger zu einer Kontoeröffnung zu bewegen. Die ersten Einzahlung landet aber nicht bei einem Broker mit Robo Advisor, sondern Plattformen für CFDs und Hebelprodukte.

Robo Advisor haben tatsächlich gewisse Vorteile. Einerseits sind sie in der technischen Analyse sehr viel schneller. Parallel haben sie den Pluspunkt, sich nicht von Gefühlen und Emotionen in den Handelsentscheidungen leiten zu lassen.

Um das Konto zu eröffnen, muss eine Mindesteinzahlung hinterlegt werden. Auffällig: Bei diesen Brokern ist eine Rückzahlung der eingezahlten Summe nur möglich, sobald ein vorgeschriebener Umsatz erreicht wird. Leider müssen viele Newcomer das Geld als Totalverlust abschreiben. Um was geht es hier? Solche Angebote sind darauf aus, Provisionen bei den Brokern zu kassieren. Normalerweise verstoßen solche Praktiken auch gegen die Bedingungen in sogenannten Affiliate Netzwerken. Wer nicht in diese Falle tappen will, überprüft die Geschäftsbedingungen der Anlageangebote. Fehlt die Anbieterkennzeichnung, müssen alle Alarmglocken schrillen.

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Bei Versprechen um schnelles Geld handelt es sich oft um Broker Betrug/ Bilderquelle: Blue Planet Studio/ shutterstock.com

Anlagekapital wird nicht ausgezahlt

Icon GeldbündelAuszahlungen aus dem Anlageguthaben können mal schiefgehen. Das Ganze ist in jedem Fall ärgerlich und ein Fall für den Kundendienst. Reagiert dieser schnell und schafft das Problem aus der Welt, werden Anleger den Vorfall recht schnell vergessen haben und sind wahrscheinlich sogar froh, einen kompetenten Support an ihrer Seite zu wissen.

Broker Betrug kann aber auch so ablaufen, dass Guthaben einfach blockiert wird. Besonders schmerzhaft ist diese Erfahrung im Zusammenhang mit Prämien, die erst mit Erreichen eines gewissen Umsatzes erreichbar sind. Mindestumsätze können auch für die Einzahlungen auf das Anlagekonto gelten. In jedem Fall ist das Frustpotenzial an diesem Punkt riesig.

Die Erklärungen, warum Kapital nicht ausgezahlt werden kann, lauten immer wieder anders. Mal ist das Anlagekonto nicht verifiziert, dann fehlt noch ein Dokument. Fakt ist: Diese Betrugsmasche basiert darauf, dass Anleger hingehalten werden – so lange, bis sie schließlich komplett entnervt aufgeben. Leider hat dieser Broker Betrug in der Praxis immer wieder Erfolg. Anfällig dafür sind vor allem Operator mit einem Sitz im Ausland. Hier ist die rechtliche Handhabe einfach so eingeschränkt, dass Nutzer entnervt aufgeben, statt sich auf einen langwierigen Rechtsstreit einzulassen.

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Anlagebetrug: Anzeichen für seriöse Wertpapier Broker

Icon CleverAnlagebetrug ist eine unangenehme Erfahrung. Wer sich davor schützen will, muss die unterschiedlichen Betrugsmaschen kennen und sollte sich darauf verlassen können, dass andere Anleger Broker Betrug melden. Parallel ist es wichtig zu wissen, woran sich ein zuverlässiger und seriöser Anbieter einfach erkennen lässt.

  • Top Regulierung der Broker: Ein sehr wichtiges Merkmal ist und bleibt die Regulierung. In Deutschland ist dafür beispielsweise die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) zuständig, in Großbritannien die Financial Conduct Authority (FCA) und in Belgien die Financial Services and Markets Authority. Hier wird überwacht, ob Broker alle gesetzlichen Regeln einhalten und wie mit den Guthaben der Anleger umgegangen wird. Anbieter im Kontrollbereich dieser Regulierungsbehörden sind im Regelfall seriös – auch, wenn 100-prozentige Ausfallsicherheit natürlich nicht realisierbar ist.
  • Kontosicherheit: Online Broker stehen zwar einem breiten Anlegerkreis offen, müssen trotzdem nach gewissen Regeln spielen. Dazu gehört unter anderem eine Überprüfung der Identität neuer Anleger und ob diese tatsächlich über die Erfahrung verfügen, welche im Antragsformular zur Depoteröffnung angegeben ist. Letztere entscheidet schließlich darüber, welche Assetklassen mit dem Depot gehandelt werden dürfen. Gerade Derivate und Hebelprodukte sind Anlageprodukte, die einfach Know-how voraussetzen. Eine intensive Prüfung darf nicht als Steine in den Weg legen verstanden werden – hier geht es einfach um sicheres Trading.
  • Sichere Datenübertragung: Sicherheit gehört im Trading auch zur Datenübertragung. Schließlich geht es an dieser Stelle um hohe Anlagesummen. Sicherheit ist natürlich nicht für jeden Laien offensichtlich. Es gibt einen Hinweis, der eigentlich viele Fragen beantwortet. Über „https://“ in der URL ist eindeutig zu erkennen, dass ein Broker auf die SSL Verschlüsselung setzt – und damit einen sehr hohen Standard als Sicherheitsvariante.
  • Keine Versprechen zu Anlagerenditen: Ein Broker/Finanzdienstleister darf letztlich nur dann eine Rendite versprechen, wenn es um fest verzinste Anlageprodukte geht. Jede anderslautende Aussage ist im Hinblick auf Seriosität tabu. Sicher kann auf die Performance im DAI Renditedreieck verwiesen werden, wenn es um Aktien und deren Vorteile im Vermögensaufbau geht. Jeder seriöse Broker hält sich mit vollmundigen Versprechen zurück.
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Um keinen Broker Betrug zu erleben, sollte man einige Betrugsmaschen kennen/ Bilderquelle: NikOStudio/ shutterstock.com

Hier ist Broker Betrug ein Problem

Es gibt Assetklassen, bei denen tendenziell eher mit Broker Betrug zu rechnen ist. Erfahrungen aus der Praxis legen für:

  • CFDs
  • FX Handel
  • Kryptowährungen

Icon Trendeine höhere Wahrscheinlichkeit nahe. Ein Grund: In diesem Bereichen sind Hebelprodukte im Einsatz. Außerdem ist gerade im Bereich der CFDs verbreitet, dass Broker auch in die Position des Market Makers einsteigen. An diesem Punkt ist es aus Anlegersicht noch einmal schwierig, zwischen seriösen Anbietern und Broker Betrug zu unterscheiden. Zudem sitzen viele CFD Broker auch im Ausland, was die Situation unterm Strich noch einmal deutlich erschwert.

Kryptowährungen sind im Hinblick auf das Thema Betrug noch ein besonderer Aspekt. Der Grund: Hier entzieht sich der Handel eigentlich komplett der gewohnten Regulierung. Kryptocoins sind keine klassischen Währungen und unterliegen damit auch nicht dem FX Handel. Abgewickelt wird das Trading an diesem Punkt über besondere Kryptobörsen. Leider tauchen nicht wenige Krypto-Broker auf schwarzen Listen auf. Was die Situation erschwert: Kryptowährungen sind so gestrickt, dass sich Transaktionen nicht einfach verfolgen lassen, was Betrug natürlich erleichtert. Dabei gehen Betrüger ganz unterschiedliche vor und nutzen die Schwachstellen aus, welche sich bei vielen Laien in die Absicherung der Wallets eingeschlichen haben.

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Das richtige Verhalten bei Broker Betrug

Icon Binaere Optionen oder ForexBetrug durch den eigenen Broker – ein extreme Verletzung der Vertrauensbasis, die kein Anleger einfach auf sich beruhen lassen darf. Es ist extrem wichtig, schnell zu reagieren und vor allem zu wissen, welche Register zu ziehen sind. Ganz wichtig: Keine weiteren Einzahlungen auf das Anlagekonto leisten. Manchmal werden Betrüger an dieser Stelle richtig dreist. Sie fordern zur Zahlung eine Bearbeitungsgebühr auf, um damit strittige Auszahlungen doch noch auszulösen.

Natürlich ist dieses Geld auch gleich noch mit weg. Des Weiteren ist wichtig, den Zugriff auf das Handelskonto, alle weiteren Accounts und das Online Banking zu sichern. Idealerweise werden bestehende Passwörter geändert. Alles für den Fall, dass Betrüger vielleicht sogar noch eine Attacke auf das System der Anleger gestartet haben. Um auf Nummer sicher zu gehen, wird ein aktueller Anti-Virenscanner benutzt, um das System zu durchleuchten.

Broker Betrug

Bei einem Broker Betrug kommt es darauf an schnell zu handeln/ Bilderquelle: SaiArLawKa2/ shutterstock.com

Um im Rahmen eines Verfahrens belastendes Material in den Händen zu halten, sollte Kommunikation gesichert werden. Als Vorbereitung gehen clevere Anleger dazu über, jeden Chat und jedes noch so kleine Gesprächsschnipsel direkt aufzuzeichnen. Wer sich nicht ganz sicher ist, ob man am Beginn eines Betrugsnetzwerks steht, kann über diverse Listen den Broker Betrug überprüfen.

Letztlich bleibt noch der „offizielle Dienstweg“ – sprich eine Anzeige gegen den Broker sowie die Beschwerde gegenüber der Regulierungsbehörde. Nur wenn Anleger Broker Betrug melden, kann sich etwas ändern. In Deutschland ist für diesen Bereich die BaFin zuständig. Je nach Sitz des Brokers müssen sich Anleger an verschiedene Behörden wenden. Um an diesem Punkt schnell weiterzukommen, ist die Vertretung durch Fachanwälte für Kapitalrecht in Erwägung zu ziehen. Allerdings ist diese Vertretung nicht ganz billig. Hier müssen Aufwand und Nutzen am Ende in einem gesunden Verhältnis zueinanderstehen.

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Fazit: Broker Betrug – Kryptoanbieter besonders anfällig

Icon Daumen hochOnline Broker Betrug ist eine Erfahrung, die man als Anleger einfach nicht machen will. Bei Depotanbietern, welche durch die BaFin kontrolliert werden, ist das Risiko allgemein eher gering. Wer sich als Anleger dazu entscheidet, über einen Broker im Ausland zu handeln, muss das Risiko ganz anders bewerten. Regulierungsbehörden in Großbritannien oder Frankreich sind streng, gerade im Offshore-Segment lässt sich Online Broker Betrug aber nicht komplett ausschließen.

Besonders anfällig für Betrug sind in diesem Zusammenhang Krypto- und CFD Broker. Gerade der Handel mit Bitcoin, Ether und XRP spielt sich nach wie vor in einem vollkommen unregulierten Rahmen ab. Anleger bei nicht wenigen Brokern die Erfahrung, dass hier ein hohes Risiko besteht. Betrug ist an dieser Stelle aber nur ein Aspekt. Kryptowährungen sind – wie der Fall der Kryptobörse FTX unterstreicht – eine hochspekulative Anlage. Aber: Es gibt Mittel und Wege, einzelnen Brokern auf den Zahn zu fühlen. Und diese sollte man als Anleger nutzen. Es ist einfacher, sich zu schützen als später beim Broker Betrug Geld zurückzuholen.

Bilderquelle:

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