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Einfluss der Volatilität bei Optionen

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Volatile Anlagemöglichkeiten bieten gute Möglichkeiten, hohe Gewinne zu erzielen. Doch viele Anleger übersehen beim Handeln das Verlustrisiko. Am deutlichsten zeigen sich die Auswirkungen der Kursabweichungen beim Optionshandel. Der Preis wird in den meisten Fällen durch einige wichtige Faktoren bestimmt: durch den Kurs des Basiswertes, die Laufzeit der Option, den Ausübungspreis, den Zinssatz am Markt, die implizite Volatilität sowie die Dividende. Die implizite Volatilität, die auch häufig als erwartete Kursschwankung bezeichnet wird, ist zunächst noch eine unbekannte Größe. Durch sie wird hauptsächlich bestimmt, zu welchem Kurswert eine Option handelbar ist. Dabei werden die Kennziffern der Schwankungen für das gesamte Jahr ausgegeben. Daneben sind sie auf Tagesbasis berechenbar. Die implizite Volatilität ist eine der wichtigsten Kennzahlen für Investoren am Markt.

  • Die Preisbildung einer Option hängt von unterschiedlichen Faktoren ab
  • Die erwarteten Kursschwankungen gehören zu den wichtigsten Kennwerten für Händler
  • Kennziffern der Abweichungen sind auf Jahresbasis oder Tagesbasis berechenbar
  • Marktereignisse wirken sich direkt auf Schwankungen der Kurse aus

Inhalt:

1. So werden die Preise im Optionshandel gebildet
2. Wie werden Kursschwankungen in der Praxis berechnet?
3. Der Einfluss vergangener Kursschwankungen auf den Optionshandel
4. TIPP: Volatilitätsbarometer für DAX-Werte beachten
5. Die Bedeutung der impliziten Volatilität
6. Wie sich Erwartungen über Kursschwankungen am Markt ändern können
7. Vega – weitere wichtige Kennzahl für die Wertveränderung bei Kursschwankungen
8. Volatility Skew: Auswirkungen auf die Preisbildung
9. Fazit: Volatilitätswerte sind ein wichtiger Faktor für die Preisbildung 

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Inhaltsverzeichnis

  • So werden die Preise im Optionshandel gebildet
  • Wie werden Kursschwankungen in der Praxis berechnet?
  • Der Einfluss vergangener Kursschwankungen auf den Optionshandel
  • TIPP: Volatilitätsbarometer für DAX-Werte beachten
  • Die Bedeutung der impliziten Volatilität
  • Wie sich Erwartungen über Kursschwankungen am Markt ändern können
  • Vega – weitere wichtige Kennzahl für die Wertveränderung bei Kursschwankungen
  • Volatility Skew: Auswirkungen auf die Preisbildung
  • Fazit: Volatilitätswerte sind ein wichtiger Faktor für die Preisbildung
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So werden die Preise im Optionshandel gebildet

Der Optionshandel wird zum einen durch den Preis sowie zum anderen durch die Laufzeit gekennzeichnet. Dabei spielt ebenso der Basiswert eine herausragende Rolle. Investoren können beispielsweise mit dem Kauf einer Option das Kaufrecht an Siemens-Aktien zu einem festgelegten Zeitpunkt erwerben. Das Vorrecht auf den Kauf kostet lediglich einen Bruchteil von dem, was die Handelsgüter eigentlich kosten würden. Zum Ende der Laufzeit ist es möglich, das Recht einzulösen und die Finanzinstrumente zu den vorher vereinbarten Kosten zu erwerben. Der Vorteil dabei ist, dass es zum Zeitpunkt des Laufzeitendes gleichgültig ist, wie viel die Handelsobjekte tatsächlich kosten. Falls der Kurs der Siemens-Aktien mittlerweile gestiegen ist, können Anleger beim Verkauf einen hohen Gewinn erzielen. Eine Option kann zudem beim Handel dazu dienen, ein Finanzprodukt wie eine Aktie gegen eine preisliche Änderung abzusichern. Diese kann durch unstete Bewegungen des Basiswertes beträchtlich im Wert steigen. Dabei wirkt sich ebenso der Ausübungspreis auf den Wert des Handelsguts aus. Die Kosten entscheiden auch darüber, ob das Finanzinstrument mit Gewinn verkauft werden kann. Falls Sie Ihre Optionsrechte ausüben möchten, können Sie den Basiswert der Option zum Ende der Laufzeit kaufen. Eine Verpflichtung hierzu besteht jedoch nicht.

Wie werden Kursschwankungen in der Praxis berechnet?

Durch den Begriff Volatilität wird die Schwankungsbreite eines Aktienkurses oder der Wert eines Finanzobjektes in einer bestimmten Zeit beschrieben. Bei stabilen Handelsinstrumenten sind die volatilen Bewegungen in den meisten Fällen gering. Die Kursschwankungen verlaufen eher moderat. Andere Anlagepapiere können hingegen höheren Schwankungen ausgesetzt sein. Diese weisen daher eine höhere Schwankungsbandbreite auf. Die Volatilitätskennzahlen von ETFs, Aktien, Indizes, Devisen oder Rohstoffen werden in den meisten Fällen auf Jahresbasis berechnet. Dabei werden die Kennziffern in Prozent ausgedrückt. Anleger müssen hierbei zwei Arten von Prognosen für volatile Bewegungen differenzieren. Das sind zum einen die implizite Bandbreite der Abweichungen sowie zum anderen die Kursänderung aufgrund einer historischen Betrachtungsweise. Die zuerst genannte Form bezieht sich auf eine erwartete Entwicklung der Schwankungsbandbreite. Letztere stellt auf eine Rückschau auf die Entwicklung vergangener Kursschwankungen ab. Ein Beispiel ist eine erwartete Kursabweichung von 33 Prozent. Damit wird ausgesagt, dass die Schwankungsbandbreite sich auf der Basis von einem Jahr auf etwa 33 Prozent beläuft. Die Kursbewegungen lassen sich ebenso auf Tagesbasis herunterrechnen. Zu diesem Zweck wird der Prozentsatz durch 16 geteilt, was der aufgerundeten Wurzel aus 252 entspricht. Die Zahl 252 kommt dadurch zustande, dass bei den Optionen 252 als Basis genommen werden. Die Wurzel aus dieser Ziffer beträgt aufgerundet 16. Eine Schwankungsbreite von 33 Prozent auf Jahresbasis entspricht demnach einer Schwankung von etwa 2,0 Prozent pro Tag. Je höher die errechnete Kennziffer ist, desto größer können die Kursänderungen ausfallen.

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Der Einfluss vergangener Kursschwankungen auf den Optionshandel

Die tatsächlich erfolgte Kursbewegung eines Basiswertes wie einer Aktie oder im Rohstoffhandel, die in der Vergangenheit erfolgten Abweichungen, werden historische Volatilität genannt. Die Berechnung hierfür erfolgt aufgrund der standardmäßigen Abweichung der Kursschwankungen, die am Tag gemessen werden auf Basis des Schlusskurses. Die Rechnung wird für den Zeitraum von 30 Tagen vorgenommen. Durch die Kalkulation wird die Schwankungsbreite eines Basiswertes festgelegt. Ein gutes Beispiel für historisch betrachtete erhebliche Bewegungen des Basiswertes ist der DAX. Vor allem in den Jahren 2008 bis 2015 wurden starke Schwankungen beim DAX verzeichnet. Dabei konnte der Höchststand der Kursabweichung zur Zeit der Finanzkrise im Dezember 2008 festgestellt werden. In diesem Monat erreichten die gemessenen Werte eine Höhe von über 85 Prozent. Zu dieser Zeit gab es Kursänderungen, die sich sowohl nach oben als auch nach unten zeigten. Die Schwankungen pro Tag lagen bei mehr als vier Prozent. Die Änderungen in beiden Richtungen waren somit enorm hoch.

Es gibt jedoch auch Zeitabschnitte, in denen die Abschweifungen am Tag eher gering verlaufen. An diesen Tagen sinken volatile Kursbewegungen eher ab. Insofern liegt allerdings eine negative Wechselbeziehung zwischen der Richtung der Börse sowie schwankender Verläufe vor. Bei fallenden Kursen sind die unsteten Bewegungen eher höher als bei steigenden Abfolgen. Das hängt damit zusammen, dass Anstiege während eines Bullenmarktes eher langsam verlaufen. Rückgänge in einem ‚bärigen Gefälle‘ könnten hingegen heftig ausfallen. Anleger, die ihr Geld in Optionen investieren, nehmen die historisch betrachteten Abweichungen am Markt als Richtwerte, die Hinweise auf die Entwicklungen der Kurse in der Vergangenheit aufzeigen. Daraus kann jedoch nicht in allen Fällen auf den Verlauf für die Zukunft geschlossen werden. Dennoch ist es von Vorteil, die historisch betrachtete volatile Bewegung zu kennen.

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TIPP: Volatilitätsbarometer für DAX-Werte beachten

Falls Sie sich über die derzeit zu erwartenden Schwankungsbreiten bei Optionen, die auf den Deutschen Aktienindex (DAX) ausgestellt sind, informieren möchten: Werfen Sie einen Blick auf den VDAX-NEW. Das ist der Volatilitätsindex für die Deutsche Börse. Dieser gilt als ein guter Volatilitätsbarometer. Das liegt auch daran, dass er die Erwartungen der Optionshändler widerspiegelt, welche die Schwankungsbreite auf der Basis des DAX betreffen.

Die Bedeutung der impliziten Volatilität

Es wäre einfach, die historisch betrachteten Verläufe als Grundlage für die Schätzung der zukünftigen Schwankungen von Wertpapieren heranzuziehen. Das kann jedoch in einigen Fällen zu Fehleinschätzungen führen. Insbesondere bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen eines Unternehmens kann es zu erheblichen Kurssprüngen kommen. In solchen Fällen ist bereits vorab mit höheren Schwankungen am Markt zu rechnen. Die vorhergesagte Unstetigkeit am Markt beschreibt die für die Zukunft erwartete Schwankungsbandbreite eines Basiswertes. Sie wird unter anderem durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Dabei handelt es sich lediglich um eine geschätzte Größe. Bisweilen kann es dabei zu starken Abweichungen von der historisch betrachteten Kurseinschätzung kommen. Denn diese bezieht sich vornehmlich auf vergangene Werte, während die erwarteten Bewegungsabfolgen Ausblicke für die Zukunft wiedergeben. Kennzahlen diesbezüglich werden als Prozentangabe auf Jahresbasis angegeben. Durch die Veränderungen am Markt, die durch Angebot und Nachfrage je Handelstag geschehen können, unterliegen die Optionspreise und damit auch die erfolgten Angaben ebenfalls Bewegungen nach unten oder nach oben.

Die betreffende Kennzahl wird von unterschiedlichen Faktoren bestimmt:

  • Daten und Zahlen aus der Wirtschaft
  • Zahlen aus dem Quartal
  • Unvorhergesehene Geschehnisse auf der Welt
  • Angebot und Nachfrage

Hinweis: Die erwartete Kursentwicklung gibt lediglich Auskunft über die erhoffte Bandbreite der Kursschwankungen innerhalb der übrigen Laufzeit. Über die Richtung des Kurses wird keine Prognose erstellt.

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Wie sich Erwartungen über Kursschwankungen am Markt ändern können

Die vorhergesagten Kurserwartungen sind allerdings in bestimmten Fällen Änderungen unterworfen. Ein Beispiel ist der Fall einer großen Nachfrage nach Put-Optionen, während die Optionsprämie und somit auch die erwarteten Bewegungen zunehmen. Unterschiedliche Faktoren wie Wirtschaftsdaten, Zahlen des Quartals und beispielsweise unerwartete Ereignisse können dazu führen, dass sich die prognostizierten Kursbewegungen ändern. Mit der Änderung der Haltung der Marktteilnehmer können sich auch die Vorstellungen über die Bewertung einer Option verändern. Die vorhergesagten Abweichungen unterliegen daher Abwandlungen in beide Richtungen. Dabei spielt das Zusammenspiel zwischen der Entwicklung auf der einen Seite sowie der Höhe der Schwankungsbandbreite auf der anderen Seite eine herausragende Rolle. Denn falls die Börsenkurse eine Zeit lang fallen, führt dies dazu, dass die allgemeine Unsicherheit an der Börse zunimmt. Dadurch kommt es zu einer höheren berechneten Kursschwankung sowie zu steigenden Optionspreisen. Hingegen sehen die Investoren an der Börse weniger Gründe zur Besorgnis, wenn Kurse gerade im Anstieg begriffen sind. Die impliziten Kursabweichungen nehmen daher in diesen Fällen dementsprechend ab.
Beispiel: Ein Anleger kauft eine aus dem Geld liegende Put-Option. Er spekuliert darauf, dass die Preise des Basiswertes sinken werden. Dabei geht der Investor von zwei Dingen aus. Zum einen soll sich der Preis positiv entwickeln, sobald der Kurs tatsächlich fällt. Schließlich wird das negative Delta zu höheren Kosten führen. Zum anderen wird die Zunahme der impliziten Abweichungen durch fallende Preise herbeigeführt. Dadurch kann der Wert ebenfalls ansteigen.

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Vega – weitere wichtige Kennzahl für die Wertveränderung bei Kursschwankungen

Vega ist eine Kennziffer, die zu den sogenannten Griechen zählt. Die Griechen werden aus dem wissenschaftlich fundierten Black-Scholes-Modell abgeleitet. Dabei handelt es sich um ein finanzmathematisches Modell für die Berechnung von Optionen. Bei der Kalkulation von Vega beziehen sich Wissenschaftler vornehmlich auf mathematische Gleichungen, Wahrscheinlichkeiten sowie auf fundierte Annahmen. Je höher die Kursschwankungen sind, desto größer ist die Aussicht, dass starke Veränderungen des Basiswertes den inneren Wert der Option ansteigen oder abfallen lassen. Im Allgemeinen wirken sich hohe Schwankungen wertsteigernd sowie positiv auf den Optionswert aus. In extremen Fällen erfolgt eine Umkehr dieses Effektes, sodass sich der Wert negativ auswirkt. Als eine der wichtigsten Kennziffern unter den Griechen wird durch Vega die Wertveränderung einer Option beschrieben. Insbesondere wird dabei die erwartete Kursschwankungsbreite innerhalb der Laufzeit eines Finanzprodukts um einen Prozentpunkt betrachtet. Bei steigender Breite der Kursbewegungen steigt ebenso der Wert des Handelsinstruments an. DIes gilt für Kauf- sowie Verkaufs-Optionen. Die Käufer-Optionen besitzen ein positives Vega, während die Vorkaufsrechte für Verkäufer ein negatives Vega haben. Vega wird in einigen Fällen auch als Kappa oder Lambda bezeichnet. Dabei ist allerdings stets das Gleiche gemeint. Bei dieser Kennzahl handelt es sich nicht um einen Buchstaben des griechischen Alphabets. Dennoch hat sich Vega als Begriff durchgesetzt.

  • Vega gehört zu den wichtigsten Kennziffern für die Bestimmung volatiler Veränderungen am Markt
  • Die Kennzahl wird durch mathematische Gleichungen errechnet
  • Dieser Wert zeigt die Veränderung einer Option an
  • Sowohl Käufer als auch Verkäufer profitieren von den Vorhersagen durch Vega

Volatility Skew: Auswirkungen auf die Preisbildung

Die Werte der jeweiligen Kursschwankungen wirken sich stark auf die Preisbildung der Finanzinstrumente aus. Das können Sie alleine daran erkennen, dass Optionen, welche die gleiche Laufzeit haben, durchaus verschiedene Ausübungspreise aufweisen können. Schuld daran ist in diesen Fällen zumeist, dass die erwartete Schwankungskennzahl unterschiedlich ausgefallen ist. Der vorhergesagte Volatilitätswert ist für eine im Geld liegende Put-Option in den meisten Fällen niedriger als bei einer solchen Option, die aus dem Geld ist. Das entsprechende Phänomen wurde bereits nach dem großen Börsencrash im Jahr 1987 entdeckt. Seither wird dieser Sachverhalt Volatility Skew genannt. Investoren, die ernsthaft mit klassischen Optionen handeln möchten, sollten Volatility Skews richtig einschätzen können. Falls der implizite Volatilitätswert einer Put-Option, die aus dem Geld liegt, höher ist, kann davon ausgegangen werden, dass diese teurer ist als dieselbe, die am Geld liegt. Bei einem Handelsprodukt, das für die Zukunft höher bewertet wird, ist die Erwartungshaltung der Investoren zumeist recht hoch. Die Volatility Skew ist ein Unterscheidungsmerkmal. Es zeigt die Unterschiede der für die Zukunft errechneten Volatilitätskennzahlen bei Optionen, die dasselbe Verfallsdatum haben. Die Laufzeitstruktur zeigt die Unterschiede der Zukunftsprognosen von Handelsgütern mit verschiedenen Verfallsdaten, die denselben Ausübungspreis haben. Dabei wirkt sich der erwartete Wert auf die Preise der gehandelten Finanzinstrumente aus. Haben einige Handelsobjekte ein und denselben Ausübungspreis, allerdings ein ungleiches Verfallsdatum, kann vielfach eine Differenz bei den Kosten festgestellt werden. Das liegt vor allem an den Erwartungen der Anleger für die Wahrscheinlichkeit von Kursbewegungen von Basiswerten innerhalb der restlichen Laufzeit.

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Fazit: Volatilitätswerte sind ein wichtiger Faktor für die Preisbildung

Auf die Preisbildung für Optionen nehmen die Volatilitätswerte einen hohen Einfluss. Dabei werden zum einen die historisch errechneten und zum anderen die für die Zukunft kalkulierten Volatilitätskennzahlen hinzugezogen. Bei einem Rückblick auf die Kursentwicklung können Schlüsse darauf gezogen werden, wie sich der Basiswert innerhalb der nächsten 30 Tage entwickeln wird. Die vorhergesagte Kennziffer drückt die Erwartung aus, wie die Entwicklung eines Basiswertes in der Zukunft aussieht. Beide Zahlen haben eine Auswirkung auf die Preisbildung. Daneben haben die Restlaufzeit sowie die Art des Wertes eine Wirkung auf die Kosten von Optionen. Je volatiler der Basiswert eines Finanzinstruments ist, desto wertvoller wird die Option. Dabei können diese Werte sowohl nach oben als auch nach unten Schwankungen unterliegen. Bei der Preisbildung handelt es sich um einen komplizierten Prozess. Anleger, die in ein Handelsgut investiert haben, entscheiden gegen Ende der Laufzeit, ob sie den Basiswert erwerben möchten oder das Finanzinstrument verkaufen wollen. Falls Sie den Kauf oder Verkauf eines Rechts planen, ist es von Vorteil, wenn Sie sich zuvor einen Überblick über die Kennzahlen der Basiswerte verschaffen. Vorkaufsrechte eignen sich aufgrund der hohen Werte sowie des großen Verlustrisikos vor allem als zusätzliche Geldanlage in einem Portfolio unterschiedlicher Anlageprodukte wie ETFs, Aktien, Indizes, Devisen oder Rohstoffen. Dabei sind bei den Rohstoff Börsen die Besonderheiten des Rohstoffhandels zu beachten.

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